Das Heinrich-Barth-Institut e.V.

In enger Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Afrika des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln widmet sich das Heinrich-Barth-Institut vor allem einer nachhaltigen Sicherung schon 1963 begonnener kultur- und umweltgeschichtlichen Forschung in den Wüstengebieten Arikas. Hierzu zählen außer der Dokumentation von Felsbildern im süd-westlichen Afrika (Schwerpunkt "Brandberg" in Namibia) umfangreiche landschaftsarchäologische Feldforschungen in der östlichen Sahara (Projekte "B.O.S." und "ACACIA"). Längerfristige Perspektiven für solche Vorhaben dienen sowohl Initiativen zur Bewahrung des Natur- und Kulturerbes Afrikas als auch Bemühungen, die Ergebnisse der Forschungen einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen. Dabei soll praktische Kooperation vor Ort helfen, das Wissen über die Vergangenheit für die Zukunft zu nutzen.

In seinen Unternehmungen fühlt sich das Institut dem Wirken Heinrich Barths verpflichtet, der mit seinen Reisen und Veröffentlichungen vor 150 Jahren wesentliche Grundlagen einer interdisziplinären Afrikaforschung gelegt hat. Mit seiner unvoreingenommenen Sicht der Zusammenhänge zwischen Umwelt und Geschichte und mit seiner Einschätzung der Bedeutung Afrikas für die Gesamtentwicklung der Menschheit ist er auch heute noch richtungsweisend.

Mehr Informationen unter: http://www.hbi-ev.uni-koeln.de/

AKTUELL 

Just out / Neuerscheinung (27/04/2012):
Hans-Peter Wotzka (ed.), PROCEEDINGS OF THE THIRD INTERNATIONAL CONFERENCE ON THE ARCHAEOLOGY OF THE FOURTH NILE CATARACT. Africa Praehistorica 22 (Köln: Heinrich-Barth-Institut). 344 pp. ISBN: 978-3-927688-34-6. 48,- €.